Die besten Packtipps für deine Trekkingreise

Auf meiner Trekkingtour durch Island habe ich einiges über Ausrüstung und das richtige Packen gelernt. Die besten Tipps dazu findest du hier.

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#1: Gewicht ist Alles!:

  • versuch Dinge mitzunehmen, die mehrere Funktionen haben: z.B. dient die Daunenjacke abends als Wärmende Jacke, Nachts als kuscheliges Kopfkissen
  • nimm nur mit, was du WIRKLICH brauchst. Keiner braucht auf einer Trekkingtour jeden Tag ein frisches T-Shirt.
  • optimiere auch im Kleinen: Okay, die Zahnbürste abzusägen um 3g Stiel zu sparen mag kleinlich klingen (ich habs trotzdem gemacht), aber spare an Verpackungsgrößen zum Beispiel bei Zahnpasta, Duschgel, etc.

 

Mehr als 20 kg solltest du am Ende nicht auf dem Rücken haben. Und beachte: Dein Rucksack selbst wiegt auch! Er muss beim Gesamtgewicht natürlich mit berücksichtig werden.

Gerade Island ist fürs Trekking wirklich tricky. Beim Backpacken in Thailand oder im Mittelmeerraum kommt man locker mit deutlich weniger Gepäck aus, aber in Island muss man für Alles gewappnet sein: Der Schlafsack muss wärmer sein, die Isomatte dicker, das Zelt stabiler, man braucht Schutz gegen Kälte, Nässe und manchmal auch Schnee. Da muss man sich schon gut überlegen, was man mitnimmt.

 

#2: Der Kleidungstipp:

  • Baumwolle und Jeans haben auf einer Trekkingtour in Island nix verloren: Deine Kleidung muss schnell trocknen können. Wird deine Jeans unterwegs einmal nass, bekommst du sie garantiert nicht mehr trocken, bis du wieder in der Zivilisation bist. Das kann im Hochland mitunter lebensgefährlich werden.
  • Funktionskleidung ist leichter, kleiner verpackbar und trocknet schneller
  • Regenhose nicht vergessen: In Island kommt der Regen auch gerne mal waagerecht daher. Da bringt eine Hardshelljacke alleine nicht viel.
  • Die äußere Bekleidungsschicht muss wind- und wasserdicht sein, Dazu gehören: Jacke, Hose und Schuhe
  • Nimm eine Garnitur Klamotten fürs tägliche Trekking mit und für abends wärmere Sachen zum wechseln. Dann kann die Kleidung des Tages abends trocknen und auslüften solange du abends bei weniger Bewegung in den Wechselklamotten schön warm bleibst.
  • Mütze und Handschuhe nicht vergessen: Der Wind kühlt dich zusätzlich aus. Sind Kopf, Ohren und Finger nicht geschützt, wird es schnell unangenehm – und das zehrt an der Moral

 

#3: Ordnung ist das halbe Leben:

  • Halte in deinem Rucksack Ordnung. Dafür eignen sich die Packsäcke von Ortlieb super. Mit ihnen kannst du deine Klamotten in gebraucht/frisch, tagsüber/abends oder Regen/Sonne trennen.
  • Komprimiere dein Gepäck, dann brauchen sie weniger Platz. Auch hier sind die Packsäcke Gold wert
  • Verpacke deine Klamotten und wichtige Dinge wasserdicht: Vertraue nicht nur auf den Regenüberzug am Rucksack. Am Rücken liegt dieser nicht an, bei Dauerregen wird es so im Rucksack zumindest klamm. Bei Flussdurchquerungen kann es immer mal passieren, dass du im Wasser landest. Das wünscht sich zwar keiner, aber wenn es passiert bleiben wenigsten die Ersatzklamotten und dein Foto trocken. Und auch hier sind die Packsäcke klasse.

 

#4: Packe deinen Rucksack immer gleich:

  • wenn du immer gleich packst, bekommst du eine gewisse Routine. Das Aufbauen des Lagerplatzes geht damit schneller und im Notfall oder wenn es  Regnet bist du schneller an den Sachen, die du brauchst
  • packe schwere Sachen im Rucksack nach unten und nahe an den Rücken. Damit wandert der Schwerpunkt nicht so weit nach Außen und der Rucksack zerrt nicht so sehr an dir

Wie du den besten Rucksack für dich findest, erfährst du übrigens hier.

 

#5: Kenne die Funktionsweise deiner Ausrüstung:

  • nimm nur mit was dir nützlich erscheint und von dem du weißt, wie es funktioniert. Es nützt dir nichts, das beste Multitool dabei zu haben, wenn du die hälfte der Funktionen nicht kennst oder brauchst.

 

#6: Klebeband:

  • Klebeband ist nie verkehrt. Damit dichtest du Löcher im Zelt, reparierst gebrochene Zeltstangen oder schienst im Notfall auch mal einen umgeknaxten Knöchel

 

Go play outside!

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