Über mich

Hi! Willkommen auf Goplayoutsi.de,

meinem Reise-Foto-Outdoor-Ausrüstungs-Blog.

 

Wer bin ich und warum mache ich diesen Blog?

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Ich bin Fabi, mittlerweile schon ordentliche 30 Jahre alt und liebe es, Draussen zu sein. Draussen ist es einfach besser. Wenn dir der Wind um die Nase weht, mal das Hirn wieder so richtig frei bläst, du eintauchst in die Natur und du den Alltag vergessen kannst, du die Weitsicht von einem Gipfel genießen kannst oder du dich auf einer Route mal wieder so richtig ans Limit gebracht hast, dann hattest du einen guten Tag „Outside“!

Träumen wir nicht alle davon, unseren Tag selbst zu gestalten, auszubrechen aus dem ewig gleichen 9 to 5 Job und das zu tun, was wir lieben? Genau diesen Schritt wage ich mit diesem Blog. Das zu tun was ich gerne mache. In der Natur zu sein, draussen zu sein, neue, wundervolle Orte entdecken. Und dich zu inspirieren das Selbe zu tun! Lass dich mitreißen von meinen Bildern und Geschichten, lerne nützliches über Equipment, Reiserouten und Fototechnik und geh vor die Tür! Wenn ich es schaffe, dich durch meinen Blog an neue Orte zu bringen, dich vielleicht aus deiner Komfortzone zu bewegen und du unvergessliche Momente erlebst, dann hat sich dieser Blog gelohnt! Also:

Goplayoutside!

 

Wem das noch zu wenig Info war, darf hier gerne weiterlesen:

 

Schon als ich klein war, nahm mich mein Opa und meine Eltern mit auf Exkursionen mit dem NABU, im Urlaub reisten wir eher in die Berge als ans Meer und meine Kindheit verbrachte ich zum Großteil komplett eingesaut am nahegelegenen Bach auf der Jagd nach Fischen und Flußkrebsen. Man kann also sagen ich hatte eine glückliche Kindheit!

In der Schule hat sich das Interesse fortgesetzt. Zusammen mit einem Freund unterhielten wir drei Aquarien und zwei Terrarien und es kam auch schon mal vor, dass ich eine Unterrichtsstunde über Reptilien in einer Bioklasse übernahm.

Als Studium folgten Geologie und Umweltschutz.

Aber irgendwie war ich nicht fertig. Mich zog es auch immer wieder zur Kunst und vor allem zur Fotografie. Als wir dann in der Familie unsere erste digitale Spiegelreflex anschafften, eine Canon 350D, war ich vollends vom Fotovirus infiziert. Dass wir dann auch noch eine Urlaubsreise in den Westen der USA unternahmen und mir die imposantesten Landschaften auf dem Silbertablett serviert wurden, tat das Übrige. Ich experimentierte mit Belichtung, Blende, hatte Misserfolge, versuchte was Anderes und tastete mich langsam ran. Dass ich die Landschaft mit einem Auge als Fotograf und mit dem Anderen als Geologe betrachten kann, ist sehr hilfreich.

Seit 2008 arbeite ich kontinuierlich an meinen Fähigkeiten, schule meinen Blick. Auch für das vermeintlich Nebensächliche. Oft sind es die kleinen Dinge oder außergewöhnliche Blickwinkel, die Bilder zu etwas Besonderem machen.

Das nächste einschneidende Erlebnis kam dann 2012. Mein Bruder Sebastian wurde mit dem Abi fertig und wünschte sich danach eine Reise nach Island. Und was macht man nicht alles als lieber, älterer Bruder: Man „opfert“ sich natürlich und kommt mit! Und diese Reise hat, das kann man glaube ich so deutlich sagen, mein Leben verändert. Nicht so grundlegend, filmreif, imposant verändert wie es die Hollywoodstreifen einem immer weißmachen. Das nicht, aber es war ein nächster und deutlicher Schritt. Ich habe ein Teil meines Herzens an dieses Land verloren. An dieses so abwechslungsreiche, kontrastreiche, kleine, große, weite, stürmische, sanfte Land auf dem Mittelozeanischen Rücken, mitten im Nirgendwo.

Ich bin nicht der Typ, der immer wieder an den gleichen Ort, am besten noch ins gleiche Hotel reist. Oder am Wohnwagen den Gartenzaun samt Zwerg aufstellt. Ich möchte Neues entdecken. Deshalb gibt es hier auch die Rubrik Fototrips. Dort werden meine weiteren Reisen mit viel Fotomaterial und nützlichen Reisetipps zu finden sein. Sie sollen dich inspirieren und dir Lust machen, deinen Rucksack zu packen, ein Ticket zu lösen und zu reisen. Ich war noch nirgends, wo es mir nicht gefallen hätte!

Doch seit dieser ersten Islandreise ruft mich diese verflixte Insel in regelmäßigen Abständen zu sich. War 2012 ein erstes Beschnuppern, folgte 2014 die nächste, intensivere Begegnung. Sebastian und ich wollten den Fernwanderweg Laugarvegur, der sich über 5 Etappen von Landmannalaugar bis Porsmork, bzw. bis Skogar zieht, erwandern.

So kam dann auch die Equipmentseite dazu. Island verlangt deiner Ausrüstung alles ab. Es regnet, es ist kalt, es kann auch mitten im Sommer schneien, der Wind bläst den Sand durch jede Ritze und der scharfkantige Fels setzt den Schuhen und Hosenbeinen zusätzlich zu. Also wälzten wir Kataloge, Internetseiten, stellten Equipment zusammen und erstellten eine Excel-Tabelle in der jedes Teil mit genauer Bezeichnung, und auf der Briefwaage nachgewogen, eingetragen wurde.

Wir waren akribisch. Wir waren perfektionistisch. Und wir erlangten nebenbei ein enormes technisches Wissen über allerlei Ausrüstungsgegenstände und Bekleidungsstücke. Das faszinierte mich. Meine Fotoausrüstung war mittlerweile auch gewachsen.

Die 350D war einer Canon EOS 7D gewichen und es kamen auch etliche Objektive und Filter dazu. Und obwohl wir bei der Ausrüstung zu Grammfüchsen geworden sind, wollte ich auf den guten Foto nicht verzichten. Also schleppte ich den ganzen Weg 5 kg Fotoausrüstung mit.

Aber es hat sich gelohnt! Viele der Bilder, die du hier siehst, sind während dieser Zeit entstanden.

Nun ist es 2016, also wieder 2 Jahre vergangen und die Rufe dieser Insel werden wieder lauter. So laut, dass ich wieder gebucht habe. So laut, dass ich mehr will als nur Urlauber zu sein. Ich möchte berichten, ich möchte noch einzigartigere Fotos machen, die Seele dieses Landes zeigen und ich möchte es mit dir teilen!

Ich wünsche dir viel Freude beim Stöbern und Träumen auf dieser Seite und:

Goplayoutside!